eco2friendly Magazin 21, Herbst/Winter 2019

Lebenswerter Wohnraum, eine starke Gemeinschaft und gegenseitige Rücksichtnahme prägen das Leben in den Vierteln der Siedlungsgenossenschaft «Sunnige Hof», einer der grössten Wohnbaugenossenschaften der Stadt Zürich.

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1. DAS MAGAZIN FÜR STROMEFFIZIENZ IM GEBÄUDE 21. Ausgabe – Herbst / Winter 2019 Mit Elan für Energieeffizienz PRÄGEND JAHRE Jubiläum

2. 53 eco2friendly-Magazin Gebäudeautomation Master das Licht wieder aus. So brennt i mmer nur dort Licht, wo es wirklich ge - braucht wird. In den Eingängen sind konventionelle Mel - der installiert. Diese schalten ebenfalls das Licht bei Bewegung automatisch ein, sodass der Weg sicher ausgeleuchtet wird. Rund 460 unterschiedliche B.E.G.-Melder mit Er - fassungsbereichen bis zu 24 Metern sind im «Sunnige Hof» in Betrieb. In diesem Projekt wurden unter anderem Melder mit schwar - zen Farbblenden ausgestattet. Es gäbe aber auch individuelle Sonderlösungen im Ange - bot. «Würde sich ein Kunde pinkfarbige Mel - der wünschen, könnten wir die ebenfalls liefern», lacht Stefan Kull, «der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.» www.swisslux.ch Leading Partner Seite 108 Die Siedlung Mattenhof aus dem Jahr 1946 war stark in die Jahre gekommen. Statt zu sanieren, wurde die komplett neue Siedlung «Sunnige Hof» errichtet. Dabei wurden Tra - dition und Moderne vereint. Zum einen wur - de der Gartenstadt-Stil der alten Siedlung beibehalten. Zum andern wurden die Wohn - komplexe mit modernster Technik mit Prä - senz- und Bewegungsmeldern ausgestattet. Die Bewohner der 322 Wohnungen und 60 Reihenhäuser sollten auf den Wegen zu den Gebäuden und in den Korridoren jeder - zeit genug Licht haben, um sich sicher bewegen zu können. Gleichzeitig sollte in der modernen Siedlung mit einer Photovol - taikanlage auf den Dächern die Energie möglichst effizient verwendet werden. So führte der Weg der Planer unweigerlich zu einer Lösung mit anwesenheitsabhän - giger Beleuchtung. Optimal integrierte Sensoren Da die Sensoren sich optimal in den Bau in - tegrieren sollten, fiel die Entscheidung auf Lebenswerter Wohnraum, eine starke Gemeinschaft und gegenseitige Rücksichtnahme prägen das Leben in den Vierteln der Siedlungsgenossenschaft «Sunnige Hof», einer der grössten Wohnbaugenossenschaften der Stadt Zürich. Text: Swisslux AG Tradition trifft Moderne B.E.G.-Luxomat-Melder. Im «Sunnige Hof» kommen sowohl KNX-Melder als auch kon - ventionelle Melder zum Einsatz. Die Optik ist jedoch in allen Bereichen gleich. Das Licht brennt, wo es gebraucht wird Die Treppenhäuser sind in das KNX-Gebäu - desystem eingebunden. Um die Energie - effizienz zu erhöhen und Materialkosten zu sparen, sind die Melder je Stockwerk im Master-Slave-Verfahren eingerichtet. Dabei liefert der günstige Slave-Melder nur die Bewegungsinformation an das Mastergerät. Dieses wird an der dunkelsten Stelle des Korridors installiert und misst vor Ort den Helligkeitswert. Bei erkannter Bewegung und zu niedriger Helligkeit schaltet der Mas - ter das Licht ein. Wenn die Bewohnerinnen und Bewohner die Treppen nutzen, wird beim Betreten eines jeden Stocks dort das Licht aktiviert. Und wenn in einem Stock innerhalb der hin - terlegten Nachlaufzeit keine Bewegung mehr erfasst wird, schaltet der jeweilige In allen Gebäuden und der Tiefgarage der Siedlung Sunnige Hof sor gen Luxomat ­ Melder automatisch für das richti - ge Licht zur richtigen Zeit. Moderne Architek - tur und modernes Beleuchtungskonzept.

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